think.fish blog

  • Can animal behaviour change an ocean, even a planet?

    Laggania Cambrian, a species of the extinct Cambrian Anomalocarididae family (Model created by Espen Horn / Wikimedia Commons)

    Did increasing oxygen levels provoke the explosive development of the animal kingdom in the Cambrium, or did changes in the behaviour of animals produce more oxygen?

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  • An der Überfischung im Senegal trägt Europa nur einen Teil der Schuld

    Fischerhafen von Kayar, Senegal, 2005 (Foto: Billo HP. Studer)

    Es ist ein beliebtes Bild im Senegal und unter europäischen NGOs, dass europäische Fangschiffen die Schuld tragen an der Erschöpfung der senegalesischen Fischbestände. Die Realität ist wesentlich komplexer.

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  • Afrika soll Fische züchten – für die Welt

    Fischzucht in Uganda (Foto: Mohsen87taha / Wikimedia)

    Afrikas Schicksal ist es seit Jahrhunderten, von Ländern und Firmen aus Übersee ausgebeutet zu werden. Auch nach dem offiziellen Ende des Kolonialismus hat sich wenig daran geändert, wie die Geschichte des weltweiten Fischhandels zeigt. Und es deutet vieles darauf hin, dass dies auch so bleiben soll, wenn Afrika im grossen Stil in die Fischzucht einsteigt.

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  • Züchter krank, Fische entsorgt, und jetzt?

    Illustration: Kasia Jackowska

    Wegen Erkrankung des Inhabers einer Fischzucht im thurgauischen Balterswil musste das Veterinäramt im November eingreifen. Mangels Zeit und Alternativen wurden Tausende von Fischen geschlachtet und entsorgt. Das weckte Kritik am Handeln des Kantonstierarzts, aber auch Fragen betreffend die Verantwortung von Fischzüchtern und das Fehlen eines Notfallplans. 

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  • Rippenquallen und die Evolution von Intelligenz

    Rippenqualle auf Nahrungssuche (NOAA photo library / Wikimedia Commons)

    Im folgenden geht es unter anderem um die Frage, wie tierliches Leben, ja: Leben überhaupt entstanden sein mag – hier auf unserem Planeten, aber auch auf andern Welten im All, nachdem zumindest der Stamm der Ctenophoren (Rippenquallen) so gar nichts zu tun hat mit allen andern bekannten Tierarten, grad so, als stammten sie von ausserhalb der Erde. 

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  • Atommüll in den Meeren sicherstellen, bevor kein Leben mehr möglich ist.

    Leckendes Atommüllfass in der Tiefsee
    (Video-Still aus dem hier zitierten ARD-Report 2011
    )

    Während darüber gestritten wird, ob die atomaren Abwässer von Fukushima bereits den ganzen oder erst den halben Pazifik verseucht haben, tickt seit Jahrzehnten eine atomare Zeitbombe auf dem Grund etlicher Meere: Atommüll. Die Fässer mit den AKW-Abfällen drohen zu lecken.
    Doch die Regierungen jener Länder, die Abertausende dieser Fässer hatten verklappen lassen, schauen gar nicht hin. Ganz nach der Logik dieser Entsorgung: aus den Augen, aus dem Sinn. Gilt das auch für die Umweltorganisationen?

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  • Dürfen prominente Linke Hummer essen?

    Dürfen prominente Linke Hummer essen?

    Interessant, was passierte, als ich auf der fair-fish-Facebookseite mal einen (augenzwinkernden) Zusammenhang zwischen einer prominenten Person und dem Fischkonsum auch nur anzutönen wagte:

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  • Verräterische Rosenblüte vor Kaliforniens Küste

    Verräterische Rosenblüte vor Kaliforniens Küste

    Während mensch auf dem Festland irgendwie alles schon gesehen hat, sind die Meere doch immer wieder für Überraschungen gut! Was neuerdings der kalifornischen Küste entlang wie Beete von Rosen blüht, sind in Wahrheit Nudibranchs (hat mit Nudeln nichts zu tun), nämlich Nacktkiemer, welche die grösste Unterordnung innerhalb der Ordnung der Hinterkiemerschnecken bilden.

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  • Mit Hochdruck «getötete» Hummer

    Mit Hochdruck «getötete» Hummer

    Wie frisch ist das Fleisch eines Hummers, der qualvoll verreckt ist?

    Am 08.02.2014 schrieb ich, damals als Präsident von fair-fish international, an die Firma «Fisherman Tom »:

    Sehr geehrte Frau Kalder

    Eben entnehmen wir einer Pressemitteilung, dass Ihre Firma ab diesem Frühjahr frische Hummer und andere Meerestiere frei Haus liefern wird, unter dem Namen Lobster Car vorerst in Stuttgart und Wien.

    Als Fachleute für Tierschutz bei Meerestieren nimmt uns wunder, wie Sie bei Hauslieferung lebender Tiere das Problem der artgerechten Tötung lösen werden.

    Und wie lösen Sie dieses Problem eigentlich in Ihren Restaurants in Wien, Wiesbaden und Stuttgart?

    Wir wissen, dass es Unternehmen gibt, die sich um die bestmögliche Lösung bemühen, und wir würden uns freuen, auch Ihre Firma in diesem Kreis begrüssen zu dürfen. Da wir Erfahrung mit diesen Fragen in der Gastronomie haben, können wir Ihnen versichern, dass wir eine Nichtbeantwortung unserer Fragen als Eingeständnis eines üblen Umgangs mit den Tieren in Ihren Betrieben verstehen und dies entsprechend bekannt machen würden.

    In der Beilage senden wir Ihnen unser Factsheet zur Lagerung, Betäubung und Tötung von Krebstieren.

    Gerne hören wir von Ihnen. Mit besten Grüssen

    Billo Heinzpeter Studer



    Die Antwort kam am selben Tag:

    Sehr geehrter Herr Studer, 

    erst einmal vielen Dank für Ihre Email. 

    Mit unserer Antwort müssen wir erst einmal ein Missverständnis ausräumen. Lobster Car soll ein Heimlieferservice für fertig zubereitete Speisen werden, u. a. Fisch, Meeresfrüchte, Hummer, Salate. 
    Es werden keine lebenden Tiere ausgeliefert! Das Wort «frisch» im Slogan bezieht sich auf «frisch zubereitet».

    Fisherman Tom verarbeitet keine lebenden Hummer! Wir verarbeiten ausschliesslich UHP-Hummer gefroren von grossen deutschen Fischlieferanten.

    Mit freundlichen Grüssen
    Sandra Kalder



    Was bitte ist UHP-Hummer?

    Um das Fleisch von Hummern leichter und effizienter aus ihrem Panzer zu lösen, verwenden einige Verarbeitungsfirmen Ultra High Pressure, das heisst, der Panzer wird durch Hochdruck vom lebenden Tier gelöst. Natürlich sind die Hummer dann tot, nur gestorben sind sie davor qualvoll – aber auf praktische Weise für die Verarbeiter…

    Klar ist die Tötung möglichst rasch nach dem Fang einer wochen- bis monatelangen Lebendlagerung aus ethischen Gründen vorzuziehen. Auch qualitativ ist das vorteilhaft, wenn das Fleisch sogleich tiefgefroren wird. Deshalb UHP aber als «humane» Tötungsmethode anzupreisen, wie das eine andere Firma tut, ist ein starkes Stück: «Unter Ultrahochdruck (UHP) läuft die Tötung der Hummer völlig verlustfrei und artgerecht ab. Hierbei wird der Hummer in Kammern, die mit Meerwasser gefüllt sind, innerhalb weniger Sekunden mit einem plötzlichen Überdruck von 2.300 bar getötet.» [1]

    Hummer möglichst schonend zu betäuben und zu töten ist noch weit anspruchsvoller [2] als bei vielen Fischarten. UHP ist eine Massnahme zur Steigerung der Fleischqualität, die natürlich zum Tod führt, allerdings bei vollem Bewusstsein.


    Quelle:
    [1] https://www.chefsculinar.de/hummer-35969.htm
    [2] Hummer und Krebse: Leiden für Genuss?


    Titelfoto:
    Hummerschwänze (anokarina / Wikimedia Commons)


  • Soziale Organisation und genetische Veranlagung

    Screenshot aus dem besprochenen Film

    Der Kurzfilm «Listen to your heart» [1] regt zum Nachdenken an – aber bitte vorher den Ton abstellen! Ausser kitschiger Eso–Musik ist da leider nichts zu hören, und die stört nur beim Nachdenken während der fünf Minuten mit schönen wie drolligen Bildern.

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