
Das grossenteils von Meer umgebene Italien hat 1700 km Strände, die alle dem Staat gehören. Nach dem Gesetz müsste die Hälfte davon frei zugänglich sein; tatsächlich sind in etlichen Regionen nur noch etwa ein 30 Prozent aller Strände «spiagge libere», in einigen sogar nur 10 Prozent, meist abgelegene und weniger beliebte Strandabschnitte. Was einst als Rente für Kriegsversehrte gedacht war, hat sich längst in eine paramafiöse Krake verwandelt, trotz jahrelangem Druck der EU auf Italien, die Strandkonzessionen periodisch öffentlich auszuschreiben.
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