Notizen aus der Welt unter Wasser
Die Tierschutzkommission der britischen Regierung verlangt einen besseren gesetzlichen Schutz von Fischen während des Schlachtprozesses, dem jährlich 77 Millionen Fische in der Aquakultur zugeführt werden, vor allem Lachse in schottischen Zuchten. Nur Hühner müssen in Grossbritannien in noch grössere Zahl dran glauben.
Norwegen, das Land mit der grössten Produktion von Zuchtlachsen, schreibe die Betäubung vor der Schlachtung bereits vor. Die Humane League, die sich für ein Ende der Misshandlung von Tieren zu menschlichen Ernährung einsetzt, fordert detaillierte Schlachtvorschriften inklusive Betäubung, Kalibrierung der Schlachtmaschinen und regelmässigen Inspektionen des Fischwohls bei der Schlachtung.
Die Fische werden dankbar dafür sein, dass sie dabei beobachtet werden, wie wohl ihnen ist beim ganzen Vorgang, nachdem sich niemand für ihr Befinden während des Lebens in den engen Becken, Fliesskanälen und Netzkäfigen interessiert hat. Reicht es, wenn ihr Tod human ist?
Mehr ist den Konsumenten nicht zumutbar, nicht einmal den Tierschützern?


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